Archiv der Kategorie: Mit Gina unterwegs

Gina geht an Bord

 

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Kürzlich öffnete das Hafenmuseum in Hamburg zum ersten Mal wieder in 2017 seine Pforten. Es befindet sich im Freihafen an der Australiastraße in der Nähe des S-Bahnhofs Veddel (Ballinstadt). Höchste Zeit also, dem Museum mal wieder einen Besuch abzustatten, sagten Holger, Alex und ich uns.

Zu besichtigen sind dort der historische Kaischuppen 50A sowie Großobjekte zu Land und zu Wasser, wie z.B. der Stückgutfrachter „Bleichen“, Kaikräne, Vancarrier, der Schwimmdampfkran „Saatsee“ und der Schutendampfsauger „Sauger IV“.

Mit einer Unmenge an Anschauungsmaterial über die Entwicklung des Hamburger Hafens ist diese Ausstellung interessant für die ganze Familie. Sie befindet sich teilweise draußen, so dass wir bei unserem Besuch gestern das meist gute Wetter genießen konnten. Außerdem –  und das freute mich besonders – ist sie auch für Hunde geöffnet!

So begleitete Gina uns in die riesigen Kaischuppen, zu nautischen Geräten und riesigen Hebevorrichtungen und auf historische Hafenkähne. Egal, wohin wir gingen, sie wollte auf jeden Fall dabei sein.

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Gina im Außenbereich des Hafenmuseums. Rechts ist der historische Schutendampfsauger „Sauger IV“ zu sehen, im Hintergrund der Stückgutfrachter „MS Bleichen“.

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Besonders die Flotte im Außenbereich der Anlage hatte es uns angetan. Vom Ponton aus konnten wir die „Flotte“ des Museumshafens besichtigen. Zu ihr gehört ein Schutendampfsauger von 1909, ein Schwimm-Dampfkran von 1917, eine Kastenschute von 1913 und auch der Stückgutfrachter „MS Bleichen“.

Auf der „MS Bleichen“ haben wir uns dann alle zusammen eine ganze Weile aufgehalten und sie besichtigt. Sie wurde 1958 auf der Nobiskrug-Werft in Rendsburg gebaut.

Schiffe wie dieses prägten das Bild des Hamburger Hafens vor der Zeit der Containerschiffe. Und auch an den Kaischuppen wie „Schuppen 50A“ wurden regelmäßig solche Schiffe be- und entladen.

Obwohl an der „MS Bleichen“ noch fleißig Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, konnten wir uns bei unserem Besuch doch einen lebhaften Eindruck vom Leben an Bord bekommen.

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Wir genossen an Deck die Sonne, die frische Luft und den weiten Ausblick und tauchten dann wieder in das Innere des Schiffes ab, um die vielen Gänge und Arbeitsräume zu erkunden.

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Wie Gina wohl so ein Leben als Bordhund wohl finden würde? Ob sie gern zur See fahren würde? Und können auch Hunde seekrank werden? ging es mir durch den Kopf.

Beispiele für Hunde an Bord gab und gibt es immer wieder. Speziell von den Bordhunden der Marine haben einige eine gewisse „Berühmtheit“ erlangt. Einer davon ist Sindbad, der auf einem der Patrouillenboote der Küstenwache von 1938 bis 1949 beheimatet war.

Bordhunde wurden in der Regel nicht als Schutz- oder Diensthunde auf den Schiffen eingesetzt. Es hat jedoch auch Berichte über Fälle gegeben, in denen ein Bordhund Mitglieder der Mannschaft oder andere Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat. Im Allgemeinen fungierten die Hunde jedoch als Mascottchen auf den Schiffen und brachten etwas Abwechslung und Unterhaltung in den Seemannsalltag. Sie waren daher meist recht beliebt bei der Mannschaft und wurden entsprechend liebevoll versorgt. So erlangten Bordhunde oft ein hohes Alter bei guter Gesundheit. Obwohl auch für sie das Leben auf See nicht immer leicht ist, denn auch Hunde können seekrank werden.

 

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Sindbad, Bordhund auf einem amerikanischen Patrouillenboot von 1938 bis 1949.

Gina fühlte sich jedoch zunächst unsicher an Bord. Das ganze Schiff war ihr zunächst nicht geheuer, und speziell wenn es sich bewegte war ihr das suspekt. Die Stahltreppen darauf fand sie besonders gewöhnungsbedürftig, denn ihre Pfoten fanden auf den steilen, schmalen Treppen nur wenig Halt und jeder Schritt verursachte in ihren empfindlichen Hundeohren laut hallende Geräusche.

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Das wichtigste ist für unsere Hündin jedoch immer, bei ihrem „Rudel“ zu sein, was in ihrem Falle unsere Familie ist. Sie akzeptierte daher bald das Schiff und blieb uns immer dicht auf den Fersen. Das zeigte uns einmal mehr, wie anpassungsfähig Hunde und speziell unser Hund doch sind.

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Als wir uns schließlich auf den Heimweg machten und die ungewohnte Umgebung verließen, wurde Gina jedoch ganz deutlich entspannter. Wir merkten es ihr an, wie ihre Selbstsicherheit wuchs. Es war, als würde sie sagen: Hurra, endlich wieder fester Boden unter den Füßen!

 

 

 

 

 

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Ausflug ins Naturschutzgebiet Boberger Niederung

Manchmal tut es gut, einfach nur spazieren zu gehen. So erging es meinem Mann und mir am Wochenende.

Mit unserer Hündin Gina haben wir einen Ausflug in die Boberger Niederung  gemacht. Dazu fuhren wir vom Westen Hamburgs in die östliche Peripherie der Stadt.

Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung liegt im Stadtteil Billwerder. Besonders reizvoll an der Gegend finde ich die Sanddünen, die das Gebiet so schön hügelig machen. Dadurch gibt es auf verschlungenen Wegen vieles zu entdecken.

Außerdem ist die Landschaft recht abwechslungsreich. Es gibt hier viel Wald, aber auch viel Wasser, wie zum Beispiel den  Boberger Baggersee mit Badestellen sowie die Flüsse Bille und Ladenbek.

Außerdem ist da noch die weite Fläche des Segelflugplatzes, auf der zeitweilig auch eine Schafherde grast, wie wir festgestellt haben.

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Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung ist ein besonders wertvolles Naturschutzgebiet Hamburgs. Das liegt daran, dass es hier viele Tiere gibt, die auf der Roten Liste stehen. Und auch über hundert der hier vorkommenden Pflanzen sollen vom Aussterben bedroht sein. So sollen hier zum Beispiel seltene Pflanzen, wie Tausendgüldenkraut, Sumpf-Zweiblatt und mehrere Orchideenarten vorkommen.

Ich muss jedoch zugeben, wir haben keine Orchideen und auch sonst keine der seltenen Pflanzen gefunden. Vielleicht sind wir nicht an den richtigen Stellen dafür entlang gegangen.  Ein bisschen lag es vielleicht auch an Gina. Unsere Hündin wollte beschäftigt werden, so dass Holger und ich oft sehr mit dem Stöckchen-Werfen für sie beschäftigt waren.

Bei unseren nächsten Ausflügen haben wir damit hoffentlich mehr Glück. Wir hoffen, dass wir dann die eine oder andere seltene Pflanze entdecken.

Trotzdem hat uns der Nachmittag in Boberg viel Spaß gemacht.

Es war ein entspannender Wochenend-Spaziergang.

 

 

Favorit der Woche vom 22.2. – 28.2. 2016: Die Schwarzerle

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Heute war das Wetter herrlich sonnig. Das haben wir zum Anlass zum Spazierengehen genommen. Da wir sowieso für Familienbesuche in die Innenstadt mussten, sind wir dafür Am diesmal an die Außenalster gefahren.

IMG_4054 - Kopie Gina an der Außenalster Nähe Schwanenwik.

Am Schwanenwik haben wir den Ausblick auf die Stadt genossen. Aber der Uferbereich ist streckenweise recht schmal. Da heißt es Vorsicht vor dem Straßenverkehr!

Trotz des sonnigen Wetters war es noch ziemlich kühl. Und bunte Blüten waren hier noch nicht zu sehen.

IMG_4037 - Kopie Das Wetter war sonnig aber noch recht kalt.

Aber Erlen sind echte Frühblüher. Hier am Alsterufer fühlen sie sich wohl, denn feuchte Böden und Überschwemmungen machen ihnen nichts aus.

IMG_4040 Die Schwarzerle gehört zu den Frühblühern.

So gehören ihre Kätzchen jetzt aktuell zu den wenigen Blüten in dieser Zeit.IMG_4056

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Durch die Blume(n) – im Altonaer Dahliengarten

Die Dahliensaison geht von Mitte Juli bis Mitte Oktober. In dieser Zeit ist der Altonaer Dahliengarten in der Luruper Chaussee Ecke Stadionstraße immer mal wieder ein schönes Ausflugsziel für Gina und mich. Der Park ist 1,5 Hektar groß und beinhaltet 800 verschiedene Dahliensorten. Er ist offen für Hunde und der Eintritt ist frei.

Der Altonaer Dahliengarten ist Deutschlands ältester noch bestehender Dahliengarten.

Der Altonaer Dahliengarten ist Deutschlands ältester noch bestehender Dahliengarten.

Hier gibt es ein Feuerwerk an Farben und unterschiedlichen Formen bei den Dahlien zu sehen - auch für Spaziergänger mit Hund.

Hier gibt es ein Feuerwerk an Farben und unterschiedlichen Formen bei den Dahlien zu sehen – auch für Spaziergänger mit Hund.

Das Hamburger Wetter hat dieses Jahr den Dahlien anscheinend zugesetzt. Wie zu lesen ist, haben sie sich nicht optimal entwickelt wegen dem vielen Regen dieses Jahr.

Dieser Sommer war zu regnerisch für die Dahlien - hatten wir das nicht irgendwann schon mal ;-) ?

Dieser Sommer war zu regnerisch für die Dahlien – hatten wir das nicht irgendwann schon mal 😉 ?

Mir hat der Dahliengarten sehr gut gefallen! Denn trotz zu viel Regen und zu wenig Sonne war ich begeistert von den kräftigen Farben und der Blütenfülle dort.

Zweifarbige Dahlie aus dem Dahliengarten Hamburg-Altona.

Zweifarbige Dahlie aus dem Dahliengarten Hamburg-Altona.

Witzig fand ich auch viele Namen der Blumen. IMG_2906

Dahliensorte

Dahliensorte „Th. A. Eddison“.

Von Maniac“ bis „Th. A. Eddison“ ist alles dabei.